Griechenland in Corona-Zeiten: 5 Tipps für den Urlaub ?

Werbung – In den Urlaub fahren ja oder nein?! Das war wohl eine der meistdiskutiertesten Fragen in diesem Jahr. Wir haben uns, wie viele von euch auch, für „ja“ entschieden und eine längere Auszeit auf Kreta gemacht, wie ihr auf unseren Social Media Kanälen mitverfolgen konntet. Die Corona-Auflagen beim Reisen waren kein Problem (zu den Bedingungen hatten wir ja bereits hier informiert), aber in vielen Gesprächen vor Ort ist uns nochmal vor Augen geführt worden, wie sehr die Menschen, die vom Tourismus leben, betroffen sind. Und das gilt natürlich nicht nur für Kreta, sondern für ganz Griechenland. Darum haben wir ein paar Tipps zusammengestellt, wie wir unser Lieblingsland vor Ort unterstützen können – und das gilt grundsätzlich für jeden Urlaub, nicht nur für Corona-Zeiten*:

1. Private Unterkünfte buchen

Wer sich in einer Urlaubsregion nicht auskennt, bucht meist über eine der bekannten Buchungsplattformen. Was viele nicht wissen: Die Hotels, egal ob groß oder klein, müssen dabei einen bestimmten Prozentsatz an die Plattformen zahlen, wenn es zu einer Buchung kommt. Besser (und meist auch günstiger) ist es also, die Besitzer direkt zu kontaktieren. Wir haben dieses Jahr 2 ½ Wochen im Urban Living Chania und 2 ½ in den Pandora Villas in Heraklion gewohnt und so nicht nur eine tolle Zeit gehabt, sondern auch die Menschen hinter den Unterkünften kennengelernt. Ausführliche Vorstellungen folgen in einem Extra-Blogpost die kommenden Tage.

2. Autos bei regionalen Mietgesellschaften buchen

Die großen Mietwagengesellschaften gibt es überall und genießen ein gewisses Vertrauen. Aber auch hier lohnt sich ein Blick nach links und rechts bzw. eine Suche im Netz, um regionale Anbieter vor Ort zu finden. Mit „Auto Kreta“ z.B. findet man auch regionale Anbieter: Wir können aus persönlicher Erfahrung aus diesem Jahr Autokreta sehr empfehlen. In wenigen Schritten sitzen sie ebenfalls direkt am Flughafen und ihr könnt von dort in eure Unterkunft düsen.

3. Essen auch in Tavernen außerhalb der Städte

Egal in welchen Orten wir waren: die Promenaden waren meist belebt und in den Restaurants saßen viele Menschen. Sobald man jedoch die Hauptstraßen verlässt, haben wir viele Tavernen in den Dörfern gesehen, in denen leider niemand saß. In diesem Jahr haben wir daher verstärkt in kleinen unbekannten Dörfern gegessen und wurden nie enttäuscht. Die familiäre Stimmung und das Gläschen Rakomelo mit den Besitzern findet man eben meist besonders in diesen Tavernen.

4. Den Einzelhandel unterstützen

Frische Tomaten, Pfirsiche, Melonen: im Urlaub lieben wir die Lebensmittel, die in den Ländern wachsen. Ob Selbstversorger oder einfach für einen Snack am Strand: geht nicht nur zu den großen Supermarktketten, sondern auch zu den Einzelhändlern um die Ecke oder besucht die Märkte.

5. Den nächsten Urlaub jetzt schon buchen

Vor dem Urlaub ist nach dem Urlaub. Alle, die dieses Jahr nicht nach Griechenland gefahren sind, sehen sich wahrscheinlich schon nach den Sommerferien 2021. Und selbst wenn man gerade erst zurück ist, möchte man am liebsten direkt wieder los. Die beste Zeit, um einen Urlaub zu buchen, ist jetzt.

Habt ihr noch Tipps? Dann schreibt sie gerne in die Kommentare.

*Natürlich wissen wir, dass auch internationale Firmen vor Ort Arbeitsplätze schaffen. Diese können jedoch durch die globalen Strukturen in besonderen Zeiten meist abgefangen werden – ganz im Gegensatz zu kleinen Unternehmen vor Ort.

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